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Für Berufsbildner:innen

Weniger zusammensuchen. Mehr begleiten.

Die meisten Berufsbildner:innen begleiten ihre Lernenden neben der eigentlichen Arbeit. mentro sorgt dafür, dass diese Zeit ins Gespräch geht: Die Belege sammeln sich übers Semester von selbst, und du siehst früh, wer gerade Aufmerksamkeit braucht.

Was gute Begleitung braucht

Vier Dinge, die den Unterschied machen

Sie gelten in jedem Betrieb, mit oder ohne Software. mentro ist so gebaut, dass du sie im Alltag auch umsetzen kannst.

Reflexion braucht eine Struktur

Vor einem leeren Blatt bleibt es meist bei „war gut“. Echte Reflexion folgt einem Aufbau: erst beschreiben, was passiert ist, dann verstehen, warum, und schliesslich ableiten, was man nächstes Mal anders macht. Und sie muss zum Stand passen: im ersten Lehrjahr anders als kurz vor dem QV.

In mentroEin Reflexionsmodell mit aufeinander aufbauenden Stufen führt durch jedes Journal. Die Fragen dazu sind von Hand geschrieben und werden passend zu Beruf, Fachrichtung und Lehrjahr zusammengestellt.

Rückmeldung wirkt, wenn sie nah dran ist

Ein Hinweis zwei Tage nach dem Eintrag bleibt hängen. Derselbe Hinweis ein halbes Jahr später im Standortgespräch kaum noch.

In mentroDu genehmigst Journale oder forderst mit einer Rückmeldung direkt am Eintrag Änderungen an.

Alle brauchen Aufmerksamkeit, auch die Stillen

Wer fragt oder Fehler macht, fällt auf. Wer ruhig ist, braucht genauso Begleitung, man merkt es nur später.

In mentroDas Dashboard zeigt, wer regelmässig erfasst und wer seit einiger Zeit still ist.

Beurteilen braucht Belege

Ein fairer Bildungsbericht stützt sich auf das ganze Semester, nicht nur auf die letzten Wochen, an die man sich noch erinnert.

In mentroAktivitäten, Journale und Beobachtungen sammeln sich übers Semester und liegen beim Bericht daneben.

3 Jahre
Aus der Schweizer Berufsbildung

Wer früh reflektiert, schliesst oft besser ab

Eine Studie hat 132 Lernende im Beruf Bäcker-Konditor-Confiseur aus der ganzen Schweiz durch die ganze Lehre begleitet. Wer früh mit dem Lernjournal anfing und darin plante, überprüfte und nachbesserte, schloss tendenziell mit besseren Noten ab.

Quelle: Schwendimann, Kappeler, Mauroux & Gurtner 2018, Empirical Research in Vocational Education and Training

Warum Reflexion zählt

Aus Arbeit wird erst durch Nachdenken Können

Lernende sammeln jeden Tag Erfahrung. Ob daraus Können wird, hängt oft daran, ob sie kurz innehalten: Was hat funktioniert, warum, und was mache ich nächstes Mal anders? Genau dafür ist das Lernjournal da. Und du siehst in den Antworten, wie jemand denkt, nicht nur, was er gemacht hat.

  • Ein Reflexionsmodell mit aufbauenden Stufen statt leerem Blatt
  • Du genehmigst das Journal oder forderst mit einer Rückmeldung Änderungen an
  • Die Lernenden sehen deine Rückmeldung direkt beim Eintrag
Lernjournal mit geführten Reflexionsfragen und dem Stand der Rückmeldung
Journaleintrag am Handy, Frage für Frage beantwortet
Warum der Überblick zählt

Jede lernende Person auf einer Seite

Vor einem Gespräch oder einfach zwischendurch willst du wissen, wo jemand steht, ohne fünf Listen durchzugehen. Die Übersicht einer lernenden Person zeigt alles an einem Ort: wie weit der Bildungsplan belegt ist, wie sich das seit Lehrbeginn entwickelt hat und wo gerade etwas ansteht.

  • Stand im Bildungsplan, mit Tiefe und Breite
  • Verlauf seit Lehrbeginn, Lehrjahr für Lehrjahr
  • Handlungsbedarf zuoberst, zum Beispiel offene Ziele
  • Alle Einträge der Person an einem Ort
Dashboard einer lernenden Person mit Lernfortschritt, Belege-Mix, offenen Zielen und Kennzahlen
Dashboard am Handy, mit Lernfortschritt und den nächsten Aufgaben
Der Bildungsbericht

Ein Gespräch über Belege, nicht über Erinnerungen

Der Bildungsbericht ist einmal pro Semester die Gelegenheit, gemeinsam hinzuschauen. Das klappt besser, wenn beide dasselbe vor sich haben. Die lernende Person schätzt sich zuerst selbst ein, du füllst das offizielle SDBB-Formular Schritt für Schritt aus, und mentro legt die Belege aus dem Semester daneben. Die Beurteilung schreibst du.

Bildungsberichte pro Semester, daneben das offizielle SDBB-Formular
Bildungsbericht am Handy prüfen und unterschreiben
  • Echtes SDBB-Formular als PDF, kein Nachbau
  • Selbsteinschätzung der lernenden Person neben deiner
  • Belege aus Aktivitäten, Journalen, Praxisaufträgen und Beobachtungen
  • Elektronisch unterschrieben von Betrieb und Lernenden

* SDBB steht für das Schweizerische Dienstleistungszentrum Berufsbildung. Es gibt das offizielle Formular für den Bildungsbericht heraus, das in der Berufsbildung schweizweit verwendet wird.

Fragen aus dem Betreuungsalltag

Ja, mit dem grössten Gewicht. mentro stuft jeden Beleg nach Quelle ein: Deine Beobachtungen und bewerteten Praxisaufträge zählen deutlich stärker als Selbstaussagen der Lernenden. Eine Kompetenz gilt erst als erreicht, wenn mehrere unabhängige Quellen zusammenkommen, darunter mindestens eine Beobachtung oder Bewertung von dir als Berufsbildner:in.

Am Ende jedes Semesters, also zweimal pro Jahr. Der Lehrbetrieb hält darin fest, wie sich die lernende Person fachlich und persönlich entwickelt hat, und vereinbart die Ziele für das nächste Semester. In der Praxis wird dafür das offizielle Formular des SDBB verwendet, mentro nutzt genau dieses Formular. Unterschrieben wird von Berufsbildner:in und lernender Person. In mentro liegen die Belege aus dem ganzen Semester bereit, du musst am Ende also nicht ein halbes Jahr rekonstruieren.

Ein Standortgespräch ist das Gespräch zwischen Berufsbildner:in und lernender Person, in dem ihr den Bildungsbericht gemeinsam durchgeht: Was ist gelungen, wo steht die lernende Person, was kommt als Nächstes. Es findet in der Regel einmal pro Semester statt, zusammen mit dem Bildungsbericht. Zur Vorbereitung schaust du in mentro die Aktivitäten und Journale der letzten Monate an, dazu das Kompetenzbild mit den belegten und den noch offenen Bereichen. Beide Seiten kommen so mit denselben Fakten ins Gespräch statt mit Erinnerungen an die letzten Wochen. Haltet die vereinbarten Ziele am Schluss direkt im Bericht fest.

Mehr dazu: Bildungsbericht digital erstellen

In erster Linie für Berufsbildner:innen in Lehrbetrieben, die ihre Lernenden begleiten. Lernende dokumentieren ihre Aktivitäten und Reflexionen, Organisationen erhalten standardisierte Prozesse und bessere Datenqualität.

Alle Fragen und Antworten

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