mentro
FAQ

Häufige Fragen.

Alles, was Berufsbildner:innen und Lernende oft wissen wollen. Nichts dabei? Schreib uns einfach.

mentro ist die Lerndokumentation. Was Lernende bisher in Word, Excel oder einem Ordner geführt haben, entsteht hier laufend: Aktivitäten, Lernjournale und Belege an einem Ort, jederzeit einsehbar für den Lehrbetrieb. Die gesetzlich verlangte Ausbildungsdokumentation ist damit abgedeckt, ohne dass am Semesterende etwas rekonstruiert werden muss.

Die Lerndokumentation führt die lernende Person laufend: was sie gearbeitet und gelernt hat. Der Lernbericht oder das Lernjournal ist die schriftliche Reflexion darüber. Der Bildungsbericht ist die halbjährliche Standortbestimmung zwischen Betrieb und lernender Person auf dem offiziellen SDBB-Formular. mentro deckt alle drei ab, und der Bildungsbericht baut auf den ersten beiden auf.

Ja. Aktivitäten lassen sich unabhängig vom Ort erfassen, also auch aus den überbetrieblichen Kursen (üK) und der Berufsfachschule. Sie werden denselben Handlungskompetenzen des Bildungsplans zugeordnet wie die Arbeit im Betrieb und fliessen gleichwertig ins Kompetenzbild ein.

mentro ist eine Plattform für die Schweizer Berufsbildung. Sie bringt Aktivitäten, Lernjournale, Kompetenzen und Bildungsberichte an einen Ort, für Berufsbildner:innen und Lernende. Der Kern ist eine ehrliche, wissenschaftlich fundierte Kompetenzmessung statt einer austauschbaren Tool-Sammlung.

mentro führt Belege aus sechs Quellen zusammen (Aktivitäten, Journale, Beobachtungen, Praxisaufträge, Bildungsberichte und Noten) und gewichtet jeden Beleg nach seiner Verlässlichkeit: Eine Beobachtung oder eine Abnahme durch dich zählt deutlich mehr als eine Selbstaussage. Wer eine Kompetenz beurteilt hat, ist jederzeit nachvollziehbar.

In erster Linie für Berufsbildner:innen in Lehrbetrieben, die ihre Lernenden begleiten. Lernende dokumentieren ihre Aktivitäten und Reflexionen, Organisationen erhalten standardisierte Prozesse und bessere Datenqualität.

Alle Daten bleiben in der Schweiz. Die Server stehen bei cloudscale.ch, die Datenbank betreiben wir bei peaknetworks in einem nach ISO 27001 zertifizierten Schweizer Rechenzentrum, die KI läuft bei Infomaniak. Bewusst ohne US-Anbieter, damit kein ausländisches Recht auf die Daten zugreift. Die Übertragung ist verschlüsselt (TLS), und jeder Betrieb sieht ausschliesslich seine eigenen Daten.

Wenn ein:e Lernende:r eine Aktivität oder ein Journal erfasst, ordnet mentro den Text automatisch passenden Kompetenzen aus dem Bildungsplan zu. Die erkannten Kompetenzen erscheinen direkt beim Beleg. So entstehen ohne Mehraufwand belegte Kompetenznachweise.

Nicht generiert, sondern von Hand geschrieben und sorgfältig ausgewählt. mentro pflegt einen Pool von über 80 pädagogisch entwickelten Reflexionsfragen in fünf Stufen: von der einfachen Beschreibung über die Analyse bis zum Abgleich mehrerer Blickwinkel. Pro Periode wählt eine KI daraus die fünf passenden aus, abgestimmt auf Lehrjahr, Kompetenz und die konkreten Aktivitäten der Lernenden. So ist jede Reflexion geführt, aber nie schematisch.

Nein. Eine Lizenz hängt immer an einer:einem Lernenden. Berufsbildner:innen und Trainer:innen sind unbegrenzt inklusive.

Aktuell sind Informatik EFZ Applikationsentwicklung, Informatik EFZ Plattformentwicklung, Mediamatik EFZ und Entwickler:in digitales Business EFZ hinterlegt. Weitere Berufe kommen laufend dazu. Sag uns, welcher Beruf für dich relevant ist.

Der Pilot startet im August 2026 mit ausgewählten Lehrbetrieben. Der Zugang wird aktuell im persönlichen Gespräch eingerichtet, eine Selbstregistrierung folgt später. Buche eine Demo oder bewirb dich als Pilotbetrieb.

mentro läuft als Web-App im Browser, auf dem Desktop wie auf dem Smartphone. Native Apps für iOS und Android sind auf der Roadmap. Lernende erfassen ihre Aktivitäten am liebsten mobil, Berufsbildner:innen reviewen oft am Desktop.

CHF 10.– pro Lernende:r und Monat bei jährlicher Zahlung, exkl. allf. MwSt., mit vollem Funktionsumfang inklusive KI. Monatlich abgerechnet sind es CHF 12.– pro Lernende:r und Monat. Betreuende sind unbegrenzt inklusive, es gibt keine Mindestabnahme, keine Grundpauschale und keine Setup-Gebühr. Für Branchenverbände, Kantone und Bildungseinrichtungen gibt es Volumen-Konditionen auf Anfrage. Weitere Pläne folgen, sobald die Selbstregistrierung offen ist.

Ja, mit dem grössten Gewicht. mentro stuft jeden Beleg nach Quelle ein: Deine Beobachtungen und bewerteten Praxisaufträge zählen deutlich stärker als Selbstaussagen der Lernenden. Eine Kompetenz gilt erst als erreicht, wenn mehrere unabhängige Quellen zusammenkommen, darunter mindestens eine Beobachtung oder Bewertung von dir als Berufsbildner:in.

Ja. Du erstellst Praxisaufträge, Lernende bearbeiten sie, du bewertest. Die Bewertung fliesst als starke Belege ins Kompetenzbild. Den Fortschritt siehst du pro Handlungskompetenzbereich.

Ja. mentro befüllt das echte SDBB-Formular als PDF, kein Nachbau. Berufsbildner:in und Lernende:r unterschreiben elektronisch, bei Minderjährigen bestätigen die Eltern per sicherem Link. Ein digitaler Fingerabdruck stellt sicher, dass nachträglich nichts verändert werden kann.

App, Website und die Lernjournal-Fragen sind in Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch verfügbar. Die Sprache lässt sich jederzeit oben im Menü umstellen.

mentro läuft im Browser auf Handy, Tablet und Computer. Alle Funktionen stehen überall zur Verfügung: Aktivitäten erfassen, Lernjournale schreiben, Beobachtungen festhalten und den Bildungsbericht erstellen. Native Apps für iOS und Android folgen nach dem Piloten.

Du kannst deine Daten jederzeit als JSON exportieren (Bildungsberichte auch als PDF). Nach Vertragsende halten wir sie 90 Tage zum Export bereit und löschen sie danach, im Rahmen der Auftragsverarbeitung und der gesetzlichen Aufbewahrungspflichten des Lehrbetriebs.

Ja. Die Pflicht steht nicht im Berufsbildungsgesetz und nicht in der Berufsbildungsverordnung, sondern in der Bildungsverordnung des jeweiligen Berufs. Für Informatikerin und Informatiker EFZ hält Artikel 12 fest, dass die lernende Person während der Bildung in beruflicher Praxis eine Lerndokumentation führt und darin laufend alle wesentlichen Arbeiten im Zusammenhang mit den zu erwerbenden Handlungskompetenzen festhält. Mindestens einmal pro Semester kontrolliert und unterzeichnet die Berufsbildnerin oder der Berufsbildner die Lerndokumentation und bespricht sie mit der lernenden Person. In mentro entsteht diese Lerndokumentation aus den Aktivitäten und Lernjournalen, die du laufend erfasst, und deine Betreuungsperson sieht jederzeit, was seit dem letzten Gespräch dazugekommen ist.

Eine Note gibt sie nicht. In der Bildungsverordnung für Informatikerin und Informatiker EFZ setzt sich die Gesamtnote aus der praktischen Arbeit, der Allgemeinbildung und zwei Erfahrungsnoten zusammen, die Lerndokumentation kommt in dieser Rechnung nicht vor. Zugelassen ist sie aber als Hilfsmittel in der individuellen praktischen Arbeit (IPA), zusammen mit den Unterlagen der überbetrieblichen Kurse. Ob das auch für deinen Beruf gilt, steht in der Bildungsverordnung deines Berufs, eine Regel für alle Berufe gibt es nicht. Mit mentro sind deine Einträge nach Handlungskompetenzen geordnet, so findest du in der Prüfung schnell die Arbeit, die du suchst.

Am Ende jedes Semesters, also zweimal pro Jahr. Der Lehrbetrieb hält darin fest, wie sich die lernende Person fachlich und persönlich entwickelt hat, und vereinbart die Ziele für das nächste Semester. In der Praxis wird dafür das offizielle Formular des SDBB verwendet, mentro nutzt genau dieses Formular. Unterschrieben wird von Berufsbildner:in und lernender Person. In mentro liegen die Belege aus dem ganzen Semester bereit, du musst am Ende also nicht ein halbes Jahr rekonstruieren.

Du musst es nicht separat suchen: mentro nutzt das echte Formular des SDBB, keinen Nachbau. Es entsteht direkt aus deiner Dokumentation und wird als PDF ausgegeben. Die Belege aus Aktivitäten, Journalen und Bewertungen liegen daneben, die Beurteilung schreibst du selbst. Unterschrieben wird elektronisch, bei minderjährigen Lernenden bestätigen die Eltern über einen sicheren Link. Das fertige PDF kannst du jederzeit herunterladen, ablegen oder ausdrucken.

Konkret bleiben und zeitnah schreiben, das sind die zwei wichtigsten Regeln. Beschreibe eine echte Situation aus deinem Arbeitsalltag statt allgemeiner Sätze, und schreibe sie auf, solange du dich an die Details erinnerst. mentro führt dich dabei mit über 80 sorgfältig ausgewählten Fragen in fünf Stufen: Beschreiben, Wahrnehmen, Analysieren, Übertragen, Abgleichen. So kommst du Schritt für Schritt von dem, was passiert ist, zu dem, was du daraus mitnimmst.

Ein Standortgespräch ist das Gespräch zwischen Berufsbildner:in und lernender Person, in dem ihr den Bildungsbericht gemeinsam durchgeht: Was ist gelungen, wo steht die lernende Person, was kommt als Nächstes. Es findet in der Regel einmal pro Semester statt, zusammen mit dem Bildungsbericht. Zur Vorbereitung schaust du in mentro die Aktivitäten und Journale der letzten Monate an, dazu das Kompetenzbild mit den belegten und den noch offenen Bereichen. Beide Seiten kommen so mit denselben Fakten ins Gespräch statt mit Erinnerungen an die letzten Wochen. Haltet die vereinbarten Ziele am Schluss direkt im Bericht fest.

Nein, mentro hat keine Importfunktion, und wir versprechen dir hier nichts, was es nicht gibt. Der einfachste Weg ist ein Stichtag: Ab diesem Datum läuft die Dokumentation in mentro, alles davor bleibt dort, wo es heute liegt. Ältere Unterlagen kannst du als Datei bei einer Aktivität ablegen, damit sie auffindbar bleiben. In der Praxis eignet sich der Start eines Semesters gut als Stichtag, weil der nächste Bildungsbericht dann sauber auf den Daten aus mentro aufbaut.

Für einen kleinen Betrieb mit ein oder zwei Lernenden funktioniert eine Tabelle oder ein Dokument durchaus, und wir tun nicht so, als wäre das falsch. Es kippt dort, wo die Dokumentation wächst: Das Suchen wird mühsam, später sieht niemand mehr, wann ein Eintrag wirklich entstanden ist, und ein Bezug zu den Handlungskompetenzen des Bildungsplans fehlt ganz. In mentro erfasst die lernende Person im Moment des Geschehens, und der Eintrag wird automatisch den passenden Handlungskompetenzen zugeordnet. Am Semesterende musst du nichts rekonstruieren: Du schreibst den Bildungsbericht direkt auf dem echten SDBB-Formular, die Belege dazu liegen bereits vor. Dazu kommen Server und Datenbank in der Schweiz statt Dateien auf verstreuten Laufwerken.

Wir vergleichen uns nicht mit einzelnen Anbietern, wir sagen einfach, was mentro tut. Erstens wird im Moment erfasst statt am Semesterende rekonstruiert, und jeder Eintrag wird automatisch den Handlungskompetenzen des Bildungsplans zugeordnet. Zweitens entsteht das Kompetenzbild aus sechs gewichteten Quellen, nämlich Aktivitäten, Lernjournalen, Beobachtungen, Praxisaufträgen, Bildungsberichten und Noten, wobei mentro Tiefe und Breite je Handlungskompetenz zeigt und nach Quelle gewichtet, statt eine einzelne Zahl auszuweisen. Drittens endet der Weg auf dem echten SDBB-Formular, nicht auf einem Nachbau. Viertens bleiben alle Daten in der Schweiz. Und der Preis ist einfach: CHF 10.– pro lernende Person und Monat bei jährlicher Zahlung, exkl. allf. MwSt., monatlich CHF 12.–, Betreuende unbegrenzt inklusive.

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